Raymond Chandler
Donnerstag, 28. August 2025 11:10
Heißer Wind
Raymond Chandler: Heißer Wind (BR 1966)
Es war ein unerquicklicher Abend, der Wüstenwind fegte durch Los Angeles, einer jener heißen trockenen Santa Anas, die durch die Gebirsgpässe der Sierra Nevada herunterstürmen, einem das Haar kräuseln, an den Nerven zerren, und auf der Haut jucken, an Abenden wie diesem artet die friedlichste Bierrunde gern in eine wilde Schlägerei aus, ich saß in der Kneipe im Haus gegenüber, der junge Mann hinter der Theke sah aus, als ob er noch nie in seinem leben einen Schluck zuviel getrunken habe. Ihr Bier bitte. Danke. Hoffentlich ist es zu ihrer Zufriedenheit eingeschenkt. Ganz
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Dashiell Hammett
Donnerstag, 28. August 2025 11:09
Alptraumstadt
Dashiell Hammett: Alptraumstadt (SDR 1995)
Ah ich bitte um Entschuldigung Miss, wenn ich nicht aufgepaßt hätte, hätte ich sie glaub ich fast überfahren, is unzuverlässig dieser Wagen, hab mir von nem Ingenieur geborgt, borgen sie sich nie von nem Ingenieur, die sind unzuverlässig. Sie sind ja vollkommen betrunken. Sieh dir diesen tollen Hecht an, ich glaube, wir werden mal einen kleinen Spaziergang machen. Mein gott sind sie groß, wir sollten mal ringen, wette 10 Dollar zu 15 daß ich sie auf die Matte krieg, na los. Du kommst jetzt erstmal in den Knast und morgen sehen wir weiter. Ja. Ich bins. Also Marshal, wieviel hat er
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Ross Macdonald
Donnerstag, 28. August 2025 11:08
Schwarzes Blut
Ross Macdonald: Schwarzes Blut (WDR 1993)
Mit einer Ölkatastrophe beginnt die Geschichte, in deren Verlauf Ross Macdonalds unheldischer Privatdetektiv Lew Archer immer tiefer in ein atemberaubendes Labyrinth von Lügen, Schuld, Verdächtigungen und Verdrängungen hinabsteigt. Im Zentrum steht die Familie Lennox, Mitglied der US-amerikanischen Öl-Oligarchie und, wie sich herausstellt, ein moralischer Saustall von antikischer Dimension
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Leo Malet
Donnerstag, 28. August 2025 11:06
Die Brücke im Nebel
Leo Malet: Die Brücke im Nebel (SWF 1989)
Mein Wagen war in der Inspektion, also nahm ich die Metro ins 13.Arrondissement, hätte mir auch ein Taxi leisten können aber bis Weihnachten war es noch eineinhalb Monate, außerdem nieselte es hundsgemein, und dann lösen sich die Taxis in Paris bekanntlich in Luft auf, laufen einfach ein sobald sie vom ersten Tropfen naß werden, ich nahm also die metro, setzte mich ins 1.Klasseabteil der Linie eglise pas und las noch mal diesen mysteriösen nach billigem Parfüm riechenden Brief, lieber Genosse, ich wende mich an dich, auch wenn du flic geworden bist, aber du bist anders als die
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Michael Lewin
Donnerstag, 28. August 2025 11:05
Der stumme Handlungsreisende
Michael Lewin: Der stumme Handlungsreisende (SDR 199

Krimizeit aus Studio13: Gut Mr Samson, ich lese ihnen den Text noch mal vor. Schießen sie los. Detektiv zum Spartarif in Großbuchstaben. Ja. Bei Auftragserteilung bis 31. August 10% Rabatt auf alle privaten Ermittlungen auch in Scheidungsangelegenheiten. Finden sie 10% genug. Bitte. Genug Rabatt, würden sie dafür ihre Scheidung vorantreiben. Ich ich bin nicht verheiratet. Naja aber wenn sies wären. Also. Schreib-en sie 20%. Ok also 20%. Und die Anzeige ist morgen drin. Ja Sir, ab morgen eine Woche lang. Ich hoffe der Aufwand lohnt sich. Ja das hoff ich auch. Nicht daß ich kurz
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Jim Thompson
Donnerstag, 28. August 2025 11:04
Gefährliche Stadt
Jim Thompson: Gefährliche Stadt (NDR/SWF 1996)
...Ich fasse also zusammen Mr Handler, sie haben einen Freund, einen alten, aus der Zeit als sie wildcatle waren und nach Öl gebohrt haben, und dieser Freund hat es genau wie sie geschafft, er ist die Treppe raufgefallen. Sie wissen so gut wie jeder hier daß mich das Öl 40 m durch die Luft gewirbelt hat und daß ich deswegen nicht mehr laufen kann. Entschuldigen sie Mr Handler, ihr freund sitzt also nicht im Rollstuhl aber er ist genau wie sie mit einer vielzu hübschen viel zu jungen frau verheiratet und
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Cornell Woorich
Donnerstag, 28. August 2025 11:03
Der Mann gegenüber
Cornell Woolrich: Der Mann gegenüber (HR/SWF 1993)
Er ist tot. Ja. Ja, etwas mehr müssen Sie schon sagen, unter Ihrem Fenster liegt ein toter Mann und alles was sie sagen ist ja, wer ist der Mann. Er wohnt gegenüber, er hat seine Frau umgebracht. Was. Er hat seine Frau umgebracht, vorgestern vorgestern nacht. Er hat seine Frau umgebracht, woher wissen sie das, haben sies gesehen. Nein, aber ich weiß es, er wollte mich auch umbringen. Aber er ist doch tot, nicht sie. Das ist mir auch lieber so. Also jetzt passen sie mal auf, vor genau, moment, vor genau 16 minuten bekommen wir einen Anruf daß aus diesem Fenster hier ein Mann
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James M. Cain
Donnerstag, 28. August 2025 10:08
Der Postmann klingelt immer zweimal
Wenn der Postmann zweimal klingelt (n. Roman von James M Cain) (HR 1994)
Gegen mittag warfen sie mich vom Heuwagen, ich war am abend zuvor aufgesprung-en, unten an der Grenze, sackte gleich ab, ich war hundemüde nach den 3 Wochen in Tijuana und als sie hielten um den Motor abzukühlen sahen sie meinen Fuß herun-terhängen, immerhin sie gaben mir noch eine zigarette. Sag mal chef ist nicht zufällig einer im nem hellgelben cadillac vorbeigekommen. Ich machte mich auf die Socken, um was eßbares aufzutreiben. Heute. Ja. Und so kam ich zu dir cora nach twin oaks. Heute nicht, willst du was essen, tja ich kann ja schon mal anfangen also orangensaft
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damit man nicht dran denkt, ich versuche nicht zu denken, ich bin draußen auf dem Meer, bei dir Cora, der Himmel ist über uns, und um uns das Wasser, das viele Wasser, und wir reden, wie glücklich wir sein werden, für immer und ewig, ich glaube, ich bin übern Berg, wenn ich bei dir bin, wenn ich bei dir bin, Cora, glaube ich dran, ehe ich anfange, es mir vorzustellen, wird alles schummrig, kein Aufschub, sie kommen cora, gleich sind sie da, pfarrer mcconars gebete helfen, sag eins, cora sag eins, für dich und mich, bete daß wir gleich zusammen sind, wo immer das sein mag.
Mickey Spillane
Donnerstag, 28. August 2025 09:25
Ich, der Richter
Ich, der Richter (WDR 1999)
Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Mickey Spillane
Velda: New York im Jahre 1950, schöne Frauen, harte Kerle und große Kaliber, das ist die Welt des berühmt-berüchtigten Privatdetektivs Mike Hammer, der gnadenlos wie ein schwarzer Ritter durch den Dschungel der Großstadt streift.
Mike: Niemand sagte etwas, als ich das Zimmer betrat, sie wichen beiseite und ich spürte, wie ihre Blicke auf mir lagen, Chief Detective Pat Chambers deutete auf die Schlafzimmertür.
Pat: Dort drin Mike.
Mike: Dort drin, dort drin lag mein bester Freund tot auf dem Boden, der beste Freund den ich jemals hatte.
Mike: Hast du den Stuhl verschoben Pat.
Pat: Nein warum.
Mike: Normalerweise steht der Stuhl neben dem Bett.
Mike: Auf dem Stuhl lag seine 38er Pistole, es war klar, wie es sich abgespielt haben mußte.
Mike: Der Mörder hat den Stuhl mit der Pistole drauf immer ein Stück weitergezogen und dabei zugesehen wie Jack in Todesqualen hinterher gekrochen ist, bis er schließlich zusammenbrach.
Mike: Gestern war er noch Jack Williams gewesen, der Mann der im Krieg seinen Arm für mich geopfert hatte und heute klaffte ein faustgroßes Loch in seinem Bauch.
Mike: Er hat sein Opfer beobachtet er hat vielleicht sogar gelacht dabei, das war kein gewöhnlicher Mord, Pat, das war absolut kaltblütig und vorsätzlich, den Kerl krieg ich.
Pat: Du bist mit von der Partie.
Mike: Darauf kannst du Gift nehmen.
Mike: An Pats Gesichtsausdruck konnte ich ablesen, daß er nicht versuchen würde, mich von meinem Vorhaben abzubringen, er würde lediglich versuchen, mir zuvor zukommen.
Mike: Ich werde das Schwein kriegen, das Jack umgebracht hat, aber es wird nicht auf den elektr. Stuhl kommen, und es wird auch nicht hängen, es wird auch nicht in einem langwierigen Gerichtsverfahren wegen mangelnder Beweise freigesprochen werden, das Schwein wird genauso sterben wie Jack mit einer 45er Kugel im Gedärm, der Einschuß ein paar cm unter dem Bauchnabel, das ist mein Wort, und mein Wort gilt solange ich lebe.
Pat: Jack hat gestern eine Party gegeben, war aber nichts größeres.
Mike: Ich weiß, er hatte angerufen, aber ich war zu geschafft.
Pat: Mirna hat uns die Namen der Partygäste gegeben, hier ist die Aufstellung, sie haben ein paar Gläser getrunken, und ein wenig getanzt und sind dann gegen 1 gemeinsam gegangen.
Mike: Und Mirna hat ihn heute morgen gefunden.
Pat: Ja sie waren verabredet weil sie sich zusammen eine Wohnung anschauen wollten.
Mike: Hat jemand einen Schuß gehört.
Pat: Nein, der Mörder benutzte wahrscheinlich einen Schalldämpfer, aber der Gerichtsmediziner sagte es muß so gegen 3 Uhr p***ert sein, siehst du ein Motiv.
Mike: Noch nicht, aber ich werde es finden, es muß etwas Großes dahinterstecken, darauf möchte ich wetten.
Pat: Ok Mike, ich will dich bei den Ermittlungen dabeihaben, du kannst mir von nutzen sein und ich dir, aber im entscheidenden Moment werde ich dir einen Schritt voraussein, die polizei ist nicht so dumm wie du denkst.
Mike: Keine Sorge ich unterschätze euch nicht, aber die Bullen können einem Typen nicht den Arm brechen damit er was ausspuckt, also versuch es Pat.
Velda: Ach du bist es.
Mike: Was heißt hier ach du bist es, du wirst dich doch wohl noch an mich erinnern, ich bin Mike Hammer, dein Chef.
Velda: Ts, du bist so lang nicht mehr hiergewesen daß ich dich kaum noch von irgendwelchen Schuldeneintreibern unterscheiden kann.
Mike: Ich folge ihr in mein allerheiligstes, bildschöne Beine hatte sie, und trug ihr Kleid so eng, daß ich dabei an die Kurven des Pennsylvania Highway denken mußte.
Velda: Hier sind alle Infos die ich über die Partygäste von gestern abend bekommen konnte.
Mike: Häh, wie bitte.
Mike: Als Sekretärin war sie eigentlich ein viel zu große Ablenkung.
Mike: Kannst du jetzt hellsehen, wie hat du von Jacks Tod erfahren.
Velda: Du vergißt daß ich einen ganz guten Draht zu einigen Reportern vom Chronikel habe, John Dugan zB.
Mike: In den 3 Jahren, die sie für mich arbeitete, habe ich nie versucht mich an sie ranzumachen.
Velda: Er wußte daß Jack ein enger Freund von dir war und ist eigentlich hier vorbei gekommen um von mir etwas zu erfahren aber zum Schluß war er es, der die ganzen Informationen ausgepackt hat.
Mike: Nicht daß ich kein Interesse an ihr gehabt hätte, aber es war mir einfach zu riskant, sie drückte mir ein paar Papiere in die Hand.
Velda: Hier haben wir zunächst George Kalecki.
Mike: Ich kannte ihn, er betrieb eine gutgehende Restaurantkette, war ein Mann der Gesellschaft, spendete für wohltätige Zwecke usw aber George Kalecki war nicht der noble gentleman, für den ihn alle hielten, er hatte seine Finger in allen möglichen dunklen Geschäften drin, nur konnte ihm niemand etwas nachweisen.
Velda: Die Nr 2, Mirna.
Mike: Jacks Freundin, sie war süchtig gewesen, und Jack hatte sie buchstäblich im letzten Augenblick von der Brüstung der Brooklynbrücke gezogen gerade als sie sich in die tiefe stürzen wollte, so hatten sich die beiden damals kennengelernt, danach hatte Jack dafür gesorgt daß Mirna in Behandlung kam, ein halbes Jahr später wurde sie als geheilt entlassen.
Velda: Dann haben wir hier noch die Bellemyzwillinge, 29 auf der Suche nach Ehemännern.
Mike: Natürlich, die Bellemyzwillinge, ich hatte sie mal bei Jack getroffen, sehen ganz passabel aus und verprassen ansonsten das Vermögen das ihnen ihr Vater hinterlassen hat.
Velda: Ach und hier ist noch jemand der dir gefallen wird, mein lieber.
Mike: Sie legte mir das Foto von einer tollen Blondine im Badeanzug vor, mir blieb fast die Spucke weg, als ich es sah, lange feste Beine, breite Schultern und dazwischen zwei Brüste, die sich gegen jede Beengung durch ein Kleidungsstück zu wehren schienen, mir fielen fast die Augen raus.
Mike: Wer ist das.
Velda: Hm, vielleicht sollte ich es dir lieber nicht sagen, dein lüsterner Blick könnte dich da noch in echte Schwierigkeiten bringen, ihr Name ist Charlotte Manning, sie ist Psychiaterin und hat an der Parkavenue eine gutgehende Praxis, hier ist die Adresse
Mike: Offenbar lag hier der angenehme Teil des Geschäfts vor mir, Velda band ich das nicht auf die Nase, vielleicht bin ich ja nur eingebildet aber ich hatte eigentlich immer den Eindruck daß sie ein Auge auf mich geworfen hat.
Velda: Wolltest du noch was ergänzen, Mike.
Mike: Charlotte Manning erhob sich von ihrem Stuhl hinter dem Schreibtisch.
Manning: Hallo Mr Hammer.
Mike: Sie sah in natur noch schöner aus.
Mike: Hallo Mrs Manning.
Mike: Sie war einfach Spitzenklasse, langes blondes Haar, wunderschöne haselnussbraune Augen, von dem was sich unter ihrem dunklen enganliegenden Kleid verbarg gar nicht zu reden.
Manning: Ich nehm an, es geht um den Tod von Mr. Williams.
Mike: Ja, wir waren enge Freunde, ich bin Privatdetektiv und würde ihnen gern einige Fragen stellen.
Manning: Nur zu.
Mike: Wann haben sie an dem abend die Party verlassen.
Manning: So gegen 1 Uhr, wir sind alle zusammen aufgebrochen.
Mike: Wo sind sie von dortaus hingegangen.
Manning: Ich bin mit Ester und Marry Bellemy noch in die Chickenbar, wo wir ein Sandwich gegessen haben, dann hab ich die beiden an ihrem Hotel abgesetzt und bin schnurstracks nach hause gefahren, es muß so kurz nach 2 gewesen sein, als ich zuhause ankam.
Mike: Kann das jemand bezeugen.
Manning: Jawohl, mein Dienstmädchen, sie hat mich sogar zugedeckt, sonst noch was.
Mike: Ja, äh, wie haben sie Jack Williams eigentlich kennengelernt.
Manning: Über Mirna, sie wissen das Mirna drogenabhängig war, Jack hatte mich seinerzeit als Mirna zur Behandlung in der Klinik war, zu rate gezogen, nachdem sie entlassen wurde, hab ich sie noch eine zeit lang nachbetreut, daraus ist dann ein persönlicher Kontakt geworden.
Mike: Ja, das wars dann wohl für erste.
Manning: Einem Mann bedeutet ein Freund viel mehr als einer Frau.
Mike: Charlotte stand auf, und kam auf mich zu, der Anblick ihrer Beine nahm mir fast den Atem.
Mike: Dieser Freund hat im Krieg seinen Arm geopfert um mir das leben zu retten.
Manning: Ich hoffe sie erwischen den Mörder, das hoffe ich aufrichtig.
Mike: Ja das werde ich.
Mike: Wir standen uns gegenüber und sahen uns an, ich wünschte daß das leuchten in ihren Augen wirklich so verheißungsvoll war wie ich mir einbildete.
Mike: Ich muß jetzt gehen, bis bald.
Manning: Sehr bald hoffe ich.
Hubabuba.
Mike: Zwanzig Minuten später drückte ich die Klingel an einem Haus, das bestimmt so seine viertel Million Dollar gekostet hatte, ein korrekt gekleideter Butler öffnete die Tür, und führte mich in eine riesige Bibliothek, ich ließ mich in einen Armsessel fallen und wartete auf George Kalecki, es dauerte nicht lange bis er auftauchte.
Kalecki: Was wollen sie hier, ich habe der Polizei gegenüber alle meine Aussagen gemacht.
Mike: Die Platte brauchst du für mich nicht abzuspielen, Freundchen.
Kalecki: Wie reden sie mit mir, verlassen sie sofort mein Haus.
Mike: Ich sprang aus dem Sessel und packte ihn am Kragen.
Mike: Jetzt hör mal zu du Drecksack, ich schere mich nicht um die Bullen daß das klar ist ich suche denjenigen der Jack Williams umgebracht hat und wenn dabei noch ein paar miese Gesellen wie du mit hopps gehen soll mir das nur recht sein hörst du.
Mike: In diesem Moment sah ich im Spiegel wie mir gerade jemand von hinten mit einer Keramikvase den Schädel einschlagen wollte, ich duckte mich weg, dann schnellte ich herum und verpaßte dem Angreifer einen gezielten Schlag unter die Kinnspitze, der Mann ging zu Boden und blieb dort reglos liegen.
Mike: Sieh an dein Gorilla vermute ich, ist ja ein ganz schlauer, will mir von hinten eins überziehen wo ich gerade vor einem Spiegel stehe, irgendwie hast du den nicht richtig im Training, George.
Kalecki: Einen Moment mal Mr Hammer, jetzt langt es, ich habe einflußreiche Freunde bei der Stadtverwaltung.
Mike: Das mag ja sein, du solltest dir nur vorher überlegen wie dein Gesicht nachher aussieht.
Mike: Zur Bekräftigung rammte ich ihm eine Faust in die Magengegend, er rang nach Luft und fiel nach hinten in einen Sessel.
Mike: Ich denke, dann könnten wir mit der Befragung beginnen, also wann hast du die Party verlassen.
Kalecki: So gegen ein Uhr, ich hab Mirna noch nach hause gebracht und bin dann auf direktem weg nach hause gefahren.
Mike: Hast du ein Alibi.
Kalecki: Das Alibi liegt bewußtlos neben ihnen auf dem Boden.
Mike: Er hat dich sogar zugedeckt, ich weiß, wenn du glaubst du bist damit aus dem Schneider, hast du dich ganz schön geschnitten, du hättest immer noch genügend Zeit gehabt nochmal in die Stadt zurückzufahren um Jack umzulegen, woher kanntest du Jack eigentlich.
Kalecki: Mrs Manning hat ihn mir empfohlen, hat für mich einige ermittlungen erledigt.
Mike: Der Gedanke daß Charlotte und Kalecki etwas miteinander hatten machte mich wahnsinnig.
Mike: Mrs Manning, die dürfte ja wohl eine Nummer zu groß für dich sein.
Kalecki: Ich hatte Mrs Manning wegen meiner Schlafstörungen in ihrer Praxis aufgesucht.
Mike: Wegen Schlafstörungen soso und hat sie dir helfen können.
Kalecki: Das kann man sagen, ich fühle mich wie ein neuer Mensch.
Mike: Ich hatte große Lust ihm noch eine zu verpassen, ließ es aber.
Bellemy: Kommen sie doch herein, Mr Hammer.
Mike: Sie sah gut aus, braungebrannt, sportlich.
Mike: Sie kennen mich.
Bellemy: Ich habe sie erwartet, ihr Kollege von der Polizei wie heißt er doch, Pat Chambers, er hat mich auf ihren Besuch vorbereitet.
Mike: Ich habe nur ein paar Fragen, aber vielleicht können sie mir erstmal verraten, mit wem von ihnen beiden ich das Vergnügen habe.
Bellemy: ich bin Marry Bellemy.
Mike: Ist ihnen am abend der Party irgendwas Besonderes aufgefallen.
Bellemy: Eigentlich nicht, wir haben ein paar Gläser getrunken und ein bißchen getanzt, Jack und George Kalecki waren eine weile in der Küche, und als sie herauskamen, schien George ziemlich bedrückt zu sein.
Mike: Ich weiß daß sie anschließend noch mit Charlotte Manning etwas essen waren, was p***erte dann.
Bellemy: Sie setzte uns hier ab und wir sind gleich ins Bett gegangen, übrigens das mit der Uhrzeit das kann der Hausmeister bestätigen, er hat uns nämlich die Tür aufmachen müssen weil wir unseren Schlüssel vergessen hatten, ach sie müssen mich einen Augenblick entschuldigen, ich fürchte ich habe das Badewasser angelassen.
Mike: Sie lief hinaus auf den schmalen Korridor und verschwand im Badezimmer, vielleicht wurde ich langsam alt aber ich hörte kein Wasser laufen, nach einer weile kam sie zurück, ihr Anblick verschlug mir fast den Atem, statt des grauen Kostüms von vorher trug sie jetzt ein hauchdünnes rosa Neglige, das nur das nötige verhüllte.
Bellemy: Tut mir leid daß ich sie warten lassen mußte, aber das Wasser wäre sonst kalt geworden.
Mike: Sie lächelte und setzte sich mir direkt gegenüber.
Mike: Geht schon in Ordnung, die meisten Frauen hätten dafür Stunden gebraucht.
Mike: Dabei öffnete sich ihr neglige und sie ließ sich zeit damit es wieder zuzuziehen.
Bellemy: Ich nicht, ich bin viel zu begierig darauf mehr über ihren Fall zu erfahren.
Mike: Ihr Dekollete war trotzdem so weit geöffnet daß ich ihr fast bis zum Bauchnabel schauen konnte.
Mike: Haben sie nicht außer dieser Stadtwohnung auch noch Landbesitz.
Bellemy: Ja natürlich in New Jersey, eine Villa mit 22 Zimmern, einem Swimming- pool, und etlichen Tennisplätzen, wenn sies genau wissen wollen, würden sie mich gern einmal besuchen.
Mike: Klar, jederzeit.
Bellemy: Gut, diesen samstag geben wir draußen eine große Party, Mirna und Charlotte Manning kommen auch, sie dürften sie beiden kennen.
Mike: Olala, das würde ein interessanter abend werden.
Mike: Sagen sie, kann man sie beide eigentlich voneinander unterscheiden.
Bellemy: Tja, eine von uns hat ein kleines erdbeerfarbenes Muttermal auf der rechten Hüfte.
Mike: Ah, und wer von beiden.
Bellemy: Warum sehen sie nicht selbst nach.
Mike: Mann o mann.
Mike: Heute nicht, ich habe noch ein Haufen Arbeit vor mir.
Mike: Ich stand auf und strecke meine Glieder.
Bellemy: Oh, sei nicht feige.
Mike: Sie stand ebenfalls auf und trat auf mich zu, dabei machte sie keinerlei versuch mehr ihr Neglige festzuhalten, ich presste sie an mich und küsste sie, dann ergriff ich den Saum des Negliges und mit einer Handbewegung zog ich es weg, so daß sie nackt vor mir stand, ich trat zurück und sie ließ mich jeden cm ihres sonnen-gebräunten Körpers absuchen, dann nahm ich meinen Hut und ging zur Tür.
Mike: Es muß wohl doch deine Schwester sein, die das Muttermal hat, bis samstag.
Mike: Als ich sah, daß im Büro noch licht brannte, blieb ich vor einem Spiegel stehen und untersuchte mich gründlich nach Lippenstiftspuren, ich habe nie begreifen können, warum Lippenstift von Frauen so leicht abgeht, aber von Männern kaum zu entfernen ist.
Mike: Ist was.
Velda: Du hast noch was am Ohr.
Mike: Sie konnte wirklich tödlich sein diese Frau.
Velda: Übrigens in deinem Zimmer wartet Besuch auf dich.
Mike: Pat saß hinter meinem Schreibtisch und schwenke mir zur Begrüßung eine Flasche Bourbon entgegen.
Pat: Willst du einen.
Mike: Ich kanns gebrauchen, was hast du auf dem Herzen, los raus mit der Sprache.
Mike: Als Antwort warf er mir eine Akte auf den Schreibtisch, ich konnte die Aufschrift lesen, Mirna Devlin.
Mike: Was soll das, Pat, willst du etwa Mynra mit der sache in verbindung bringen.
Pat: Du weißt daß Mirna Jack damals das versprechen abgenommen hat, sie nie danach zufragen, wo sie den stoff herhatte.
Mike: Stimmt, so wie er in Mirna verschossen war, hätte er alles für sie getan.
Pat: Ist dir eigentlich nie der Gedanke gekommen, daß Jack, der ja immerhin Privatdetektiv war, sein Versprechen gegenüber Mirna gebrochen haben könnte.
Mike: Möglich ist es schon, er haßte Gauner und ***, aber noch verhasster waren ihm diese dreckigen Ratten, die sich an leuten wie Mynra bereicherten.
Pat: Nur so viel, aus den Akten geht hervor, daß Jack doch in dem Fall ermittelte, allerdings bislang unergiebig, vielleicht hat er uns etwas verschwiegen, etwas das ihn schließlich das leben gekostet.
Mike: Was sagt Mirna.
Pat: Aus ihr ist nichts rauszukriegen.
Mike: Dann muß sie einen grund dafür haben.
Pat: Ach das hätt ich beinah vergessen, gestern nacht hat jemand versucht Kalecki durch die Scheibe seines Wohnzimmerfensters abzuknallen, hat ihn um haaresbreite verfehlt.
Mike: Das hättest du also beinahe vergessen.
Pat: Oh da wäre noch etwas, er glaubt du warst es.
Mike: Du glaubst es nicht.
Pat: Nein, erstens hat der Täter daneben geschossen, das wäre dir nicht p***ert und zweitens haben wir die Kugel untersucht, auch eine 45er, wir haben sie mit der verglichen die Jack getötet hat, die Kugeln stammen aus der derselben Waffe.
Mike: Ich mußte noch einmal in Jacks Wohnung, Jack hatte immer ein Notizbuch gehabt, mit Adressen und kurzen Eintragungen und die polizei hatte nichts dergleichen gefunden, vielleicht hatte es der Mörder an sich genommen, vielleicht aber lag es noch immer unentdeckt in Jacks Wohnung, es war jedenfalls einen Besuch wert, die Tür zu dem Apartment war noch immer versiegelt und da ich mich nicht mit der staatsanwaltschaft anlegen wollte, probierte ich es über die Feuerleiter, das Badezimmerfenster ließ sich ohne Probleme öffnen, die Wohnung war in einem guten zustand, man konnte sich kaum vorstellen, daß hier jedes Teil wahrscheinlich fünfmal hin und her gewendet worden war, es hatte also kein Sinn, die ganze Arbeit noch mal zu machen, was mich interessierte war die Kommode, ich tastete alles ab, auch unter der untersten Schublade auf dem Holzboden und tatsächlich da hielt ich es in Händen, jacks kleines blaues Notizbuch.
Mike: Hallo Velda.
Velda: Hallo Mike.
Mike: Also der Lippenstift gestern das war gewissermaßen wie soll ich sagen ein Arbeitsunfall.
Velda: Hast du schon deine Versicherung benachrichtigt.
Mike: Komm sieh dir lieber an was ich hier habe.
Velda: Was ist das.
Mike: Jacks notizbuch.
Velda: Und, ist was drin.
Mike: Die älteste Eintragung reichte 3 Jahre zurück, Namen, Telefonnummern, Notizen, die alle schwarz durchgestrichen waren, das hieß, die Fälle waren aufgeklärt, interessant waren die letzten Seiten.
Mike: Am 20 Eilin Vickers gesehen, das war 2 Wochen vor seinem Tod.
Velda: Hier wieder, Eilin Vickers ist Pseudonym von fragezeichen fragezeichen fragezeichen.
Mike: Der letze Eintrag einen Tag vor seinem Tod lautet schließlich.
Mike: Morgen Eilin anrufen LO 3605.
Velda: LO 3605 das kommt mir irgendwie bekannt vor, warte mal.
Mike: Sie ging zu ihrer Kartei und fischte eine Visitenkarte raus.
Velda: Ah, 20 schöne Mädchen laden sie zum verweilen ein, für jeden Geschmack die richtige, Anruf unter LO 3605.
Mike: Hey, the red baron, stadtbekannter Puff.
Velda: Na du mußt es ja wissen.
Mike: Sie hatte sich schon das Telefon geangelt und die Nummer gewählt, dann reichte sie an mich weiter, am anderen ende meldete sich eine Stimme, der man die Zigarette im Mundwinkel schon durchs Telefon anhörte.
Frau: The red baron hallo.
Mike: Ich würde gern Eilin Vickers sprechen.
Frau: Ist erst ab 22 uhr im hause.
Mike: Ah, na ich hoffe ich kann mich dann von zuhause loseisen.
Mike: Kann ich.
Velda: Klar Mike, du gehst heißen Kurven nach und ich heißen Spuren.
Mike: Zuhause nahm ich eine Wechseldusche, schabte mir den Bart ab, und putzte meine Zähne, einen augenblick überlegte ich ob es sich schickte eine Waffe zu tragen wenn man eine Dame besuchte.
Manning: Hallo Mr Hammer.
Mike: Ihr Anblick überstieg meine kühnsten Erwartungen, sie hatte jetzt nichts mehr von einer Psychaterin an sich, sondern war nur noch Frau, bildschön und verführerisch, sie trug ein Kleid aus enganliegendem blauem Stoff, der sich an sie schmiegte, als sei ihre Haut naß, der alles verdeckte und gleichzeitig doch alles enthüllte, gerade und feste Brüste ragten daraus hervor und ihre Beine stecken in Seidenstrümpfen und hochhakigen Schuhen, wunderbare Beine kräftig, wohlgeformt.
Manning: Was ist.
Mike: Sie warf ihre blonden Locken in den Nacken und sah mich aufreizend an.
Manning: Gefällt ihnen das Kleid.
Mike: Es ist bildschön und das wissen sie auch.
Manning: Ich hab es extra für sie angezogen.
Mike: Wie darf ich das verstehen.
Manning: Ich habe sie erwartet, das heißt ich hab es mir gewünscht und es hat auch geklappt.
Mike: Mit diesen Worten öffnete sie Tür zur Küche, wo ein Tisch für zwei Personen gedeckt war, gebratenes Huhn und Pommes frites, mein Lieblingsessen.
Mike: Charlotte.
Manning: Sagen sie nichts, essen sie erstmal, ich habe ihnen ihr Abendessen schon eine Stunde warmgehalten.
Mike: Wie hab ich das verdient.
Manning: Wie, in meiner Praxis lern ich so viele Männer kennen, aber die meisten sind Schwächlinge, sie haben Komplexe oder Zwänge oder fixe Ideen, wenn man ständig nur Männern begegnet, die so gar nichts männliches mehr an sich haben, ist man froh, wenn einem mal wieder ein richtiger Mann begegnet.
Mike: Danke für die blumen.
Manning: Ich meine es ernst, sie sind ein mann der an das leben gewöhnt ist und au-ch daran ihm seinen regeln aufzuzwingen, sie sind stark, ihr körper und ihr verstand.
Mike: Eine fixe idee habe ich allerdings schon, ich muß diesen Mörder erwischen, ich muß ihn umlegen.
Mike: Charlotte stand von ihrem Platz auf und setzte sich neben mich, sie legte ihre Hand in meine und unsere Blicke trafen sich.
Manning: Mike, tun sie mir einen gefallen, passen sie auf sich auf, passen sie auf, daß ihnen nichts p***ert.
Mike: Das werde ich, ich verspreche ich, aber warum machen sie sich Sorgen.
Manning: Darum.
Mike: Sie beugte sich vor und ihre Lippen öffneten sich zu einem Kuß, ich zog sie an mich und drückte so fest daß sie das Feuer spüren konnte das in mir brannte, als sie sich von mir löste, leuchtete alles an ihr.
Manning: Du kennst auch in der liebe kein Pardon was Mike.
Mike: Es grenzte an ein Wunder, daß ich überhaupt heil aus der Tür und die Treppe herunter kam.
Mike: Als ich gegen mitternacht beim red baron auftauchte und das blaulicht vor dem Haus sah wußte ich daß ich zuspät gekommen war, es war kein schöner anblick, das Mädchen lag nackt auf ihrem Bett, direkt über ihrem herzen klaffte das Einschußloch, es stammte von einer Pistole Kaliber 45.
Mike: Eillin Vieckerts, ich habe ihren Namen in Jacks Notizbuch gefunden.
Pat: Der Mörder hat also wieder zugeschlagen.
Mike: Sieht ganz danach aus, hast du rausgekriegt wie das ganze hier funktioniert.
Pat: Die Bordellwirtin sagt, die Mädchen arbeiten auf eigene Rechnung, sie müssen lediglich die Zimmer zahlen.
Mike: Sie hat natürlich keinen Schimmer wer bei Eilin Vickerts abk***ert hat.
Pat: Sie sagt nein.
Mike: Und sie hat natürlich auch niemand kommen und gehen sehen.
Pat: Erraten.
Mike: Soll ich sie mir vornehmen.
Pat: Im Moment nicht, ich will erst Mirna sehen, sie muß mehr wissen als sie sagt, diesmal muß sie reden.
Mike: Sie brachten Mirna aufs Präsidium, als Pat ihr erzählte, daß man eine gewisse Eilin Vickers tot aufgefunden hätte, brach sie zusammen, es dauerte lange bis sie wieder sprechen konnte, starr mit tränenlosem blick erzähle sie dann ihre geschichte, es war die Geschichte zweier Schwestern aus der Provinz die nach New York gekommen waren auf der Suche nach Abenteuer und etwas Liebe, sie waren an Leute geraten die ihre Unerfahrenheit ausnutzten und ihnen Rauschgift gaben, Eilin die ältere von beiden, war es dann die immer für Nachschub sorgte und dafür ihren Körper verkaufte, Mirna hatte Glück gehabt, sie hatte Jack kennengelernt, der ihr geholfen hatte von dem Zeug loszukommen, Eilin aber schaffte den Absprung nicht und verkaufte weiter ihren Körper. Am nächsten Morgen war ich mit Charlotte zu einem Spaziergang im centralpark verabredet, es war ein schöner tag und die kinder-mädchen warfen mir blicke zu, auch Charlotte schob einen Kinderwagen auf mich zu.
Mike: Hallo, kleines.
Manning: Eine Freundin hat mich gefragt ob ich auf ihr Kind aufpassen könnte.
Mike: Magst du kinder.
Manning: Schrecklich gern, irgendwann werde ich 6 eigene haben.
Mike: 6 gleich, vielleicht kann ich ja gar nicht so viel Geld verdienen um 6 Mäuler auf einmal zu stopfen.
Manning: Ah, soll das etwa ein Heiratsantrag sein, Mr Hammer.
Mike: Es war keine zeit zum nachdenken, ich sah nur den häßlichen Lauf einer Pistole, die aus dem Seitenfenster eines dunkelblauen Cadillacs auf uns gerichtet war und warf mich auf Charlotte, im nächsten Moment schlug die Kugel hinter uns in einer Wand ein, daß das Mauerwerk auf uns herunterbröselte, für einen zweiten Schuß blieb dem Schützen keine zeit mehr, er warf den ersten Gang ein und schoß die fifth avenue hinunter, aus dem Sand vor der Mauer fischte ich die Kugel, es war eine 45er, Pat wartete im Schießkeller auf mich.
Pat: Jemand will dich offensichtlich aus dem weg räumen.
Mike: Der Mörder scheint ein schießwütiges Monster zu sein.
Pat: Vielleicht, aber es ist schon merkwürdig, die Kugel mit der auf dich geschossen wurde, stammt nicht aus der Waffe, aus der auf Jack, Kalecki und Eilin geschossen wurde.
Mike: Bist du ganz sicher.
Pat: Vollkommen.
Mike: Apropos Kalecki, sollte man sich ihn nicht noch mal vornehmen.
Pat: Hab ich auch schon dran gedacht, aber er ist ausgeflogen der Vogel, wie vom Erdboden verschluckt.
Mike: Verdammt.
Mike: Mirna hatte der Polizei Eilins Adresse gegeben, sie hatten sich dort schon umgesehen aber irgendein komisches gefühl sagte mir, daß das bißchen heroin das sie bei ihr gefunden hatten, nicht alles sein konnte, Eilins Wohnung lag im Erdgeschoß eines kleines Reihenhauses in Brooklyn, an der Tür prangte das Polizeisiegel, also probierte ich es auf meine bewährte Methode, eines der Fenster ging auf den Hof, ich schob meine Finger unter den Rahmen und es glitt geräuschlos wie von selbst nach oben, war schon vor mir jemand hier gewesen, ich hoffte im stillen daß ich nicht zu spät gekommen war, wir schossen fast gleichzeitig, dann war es still, nach einer langen weile schaltete ich das Licht an, George Kalecki war tot, meine drei Schüsse hatten ihn alle an der selben Stelle erwischt, direkt in der Herzgegend, in seiner Hand hielt er das, was er in Eilins Wohnung gesucht hatte, einen silbernen Schließfachschlüssel. Es kostete Pat 3 Telefonate, dann hatte er das zu dem Schlüssel passende Schließfach ausfindig gemacht, den Inhalt ließ er sich aufs Präsidium bringen.
Pat: Jede Menge Material, das beweist in was George Kalecki alles verwickelt war.
Mike: Rauschgifthandel, Zuhälterei und in einem Fall nachweislich auch Mord, das hätte genügt ihn für die nächsten 100 Jahre hinter Gitter zu bringen.
Pat: Und Eilin war eins seiner Mädchen, er versorgte sie mit Stoff und k***erte sie dafür ab.
Mike: Ach, ich wußte immer, daß er ein Schwein war, und ich bin froh, daß ich ihn erledigt habe.
Pat: Mirna hat erzählt, daß sie ihrer Schwester sogar ein paar Putzjobs vermittelt hat, weil Eilin es mit ehrlicher Arbeit versuchen wollte, es sieht so aus als ob Eilin austeigen wollte.
Mike: Ja, deshalb hat sie auch Kontakt mit Jack aufgenommen.
Pat: Ja, sie wollte ihm die Informationen über Kaletzki zukommen lassen um ihn endlich dranzukriegen.
Mike: Und um das zu verhindern, hat Kalecki die beiden umgebracht.
Pat: Eine großartige Theorie, du vergißt nur daß auf Kalecki selbst geschossen worden ist, und zwar mit der gleichen Waffe wie auf Jack und Eilin, aus der Waffe, die wir bei Kaletzki gefunden haben, wurde nur eine einzige Kugel abgefeuert, die Kugel, die dich im Park erwischen sollte.
Mike: Bis dahin hatte ich immer geglaubt, Kalecki wäre der große Boss, aber jetzt wurde mir klar, daß jemand anderer hinter ihm stand, jemand der größer war als er, und dieser jemand hatte das Beweismaterial besessen, das in dem Schließfach war, dieser jemand war der Killer, wie war Eilin an den Schlüssel gekommen, mir schwirrte der Kopf, ich versuchte es mit ein paar Whiskys in der Bar an der Ecke, dann fuhr ich zu Charlotte, sie war gerade dabei sich umzuziehen.
Manning: Komm rein Schatz du mußt die Unordnung entschuldigen ich habe meinem Mädchen freigegeben, damit sie sich um seine kranke Mutter kümmern kann.
Mike: Mach dir keine Gedanken.
Manning: Weißt du was, du mixt uns zwei highballs und ich zieh mich inzwischen fertig um.
Mike: Gute Idee.
Mike: Während ich die drinks mixte, sah ich mir die Bücher an, die bei ihr rumlagen, Heilung durch Hypnose hieß eines und ein anderes, Psychologie der Ehe, sieh an, sie bereitete sich also offensichtlich schon vor.
Manning: Dein drink ist fertig Liebling.
Mike: Bring ihn mir.
Mike: Vielleicht hätte ich einen Moment warten oder vorher anklopfen sollen, als ich ins Zimmer trat, stand Charlotte völlig nackt vor mir, sie war noch schöner als ich es mir vorgestellt hatte, Charlotte war fast noch perplexer als ich, sie errötete, und warf sich rasch einen Bademantel über, wortlos stürzten wir beide unser drinks in einem Zug herunter aber selbst der Alkohol konnte mich kaum besänftigen.
Manning: Mike ich will dich.
Mike: Nein, nein.
Manning: Aber warum nicht.
Mike: Unsere zeit ist noch nicht gekommen.
Manning: Sag es mir Mike.
Mike: Ich liebe dich.
Manning: Laß uns heiraten, gleich morgen.
Mike: Morgen nicht, aber sehr bald, ich kann nicht mehr lange warten.
Mike: Im nächsten Augenblick lag sie in meinen Armen und küsste mich, ich presste sie so fest an mich, wie ich konnte, dann schob ich sie weg und ging zur Tür.
Mike: Bis morgen, Liebling, ich werde rechtzeitig da sein.
Mike: Noch einen Moment länger, und ich hätte den Verstand verloren, sie war eine wunderbare Frau und die ganze Herrlichkeit gehörte mir. Der Wecker r***te um 6, ich drosch auf ihn ein um den Lärm abzustellen, auf meinem Nachttisch stand eine halbvolle Flasche Bier und ich nahm einen Schluck daraus, es war abgestanden wie eine Litfaßsäule, als ich es bis zum Fenster geschafft hatte, sah ich daß die Sonne schien, es war ein strahlend schöner Tag, genau der richtige Tag um aufs Land zu fahren und eine hinreißende Blondine zu treffen, zuerst aber mußte ich mich unbedingt bei Velda melden.
Velda: So früh schon auf.
Mike: Ich habe heute eine wichtige Ermittlung.
Velda: Du solltest deine Sportklamotten mitnehmen.
Mike: Wiebitte.
Mike: Wahrscheinlich konnte sie wirklich hellsehen.
Velda: Marry Bellemy hat angerufen, als besondere Attraktion ist ein Tennismatch vorgesehen, zu diesem zweck haben die Zwillinge extra irgendwelche Tennisgrößen eingeflogen.
Mike: Ach ja.
Velda: Ach ja.
Mike: Sonst noch was.
Mike: Vielleicht wußte sie über die Sache zwischen mir und Charlotte ja auch schon bescheid, sie würde mir ordentlich die Hölle heiß machen.
Velda: Viel spaß, baby.
Mike: Ich war irgendwie erleichtert, als sie auflegte. Das Haus lag inmitten eines riesigen Grundstücks und machte einen prächtigen Eindruck, ich war kaum aus meinem Auto gestiegen als ich eine wohlbekannte Stimme hinter mir hörte.
Bellemy: Hallo feigling.
Mike: Hallo Marry.
Mike: Sie führte mich zu den Tennisplätzen, ich war froh unter den Zuschauern Charlotte zu entdecken, sie saß neben Mirna in der ersten Reihe, die beiden waren offensichtlich in ein ernstes Gespräch vertieft, als ich kam, presste Mirna ihre Hand an die Schläfen und sagte, sie müßte kurz ins Haus gehen und sich ein Aspirin holen, in dem Moment kam Ester Bellemy auf uns zu, äußerlich konnte ich kaum einen Unterschied erkennen, und doch war sie ganz anders als ihre Schwester, sie benahm sich höflich und reserviert.
Bellemy: Darf ich ihnen kurz Mr Hammer entführen, ich würde ihn gern einigen leuten vorstellen.
Manning: Aber natürlich.
Mike: Es wäre schön gewesen, einfach so neben Charlotte zu sitzen, ich wäre Ester am liebsten an die Gurgel gesprungen, aber da war etwas, das mich brennend interessierte, ich mußte unbedingt mehr über dieses rote Muttermal wissen.
Bellemy: Sie haben in dem Fall Jack Williams ermittelt, Mr Hammer.
Mike: Nennen sie mich Mike, ich bin nicht an Förmlichkeit gewöhnt.
Mike: Ester hatte ihr Haar zu einer Nackenrolle eingeschlagen, für mich sehen Mädchen mit eingerolltem Haar immer so aus, als bräuchten sie nur noch Eimer und Schrubber, um die Küche aufzuwischen.
Bellemy: Also gut Mike, ich habe mich schon gewundert, daß sie mich nie zu dem Fall befragt haben.
Mike: Das läßt sich ja nachholen.
Mike: Sie führte mich an den Tennisplätzen vorbei in Richtung eines kleinen Wäldchens, ich fragte mich wo die Leute waren, die mir vorstellen wollte.
Bellemy: Nun, beginnen sie mit der Befragung.
Mike: Der Wald wurde dichter, sie mußte ein Stück vorausgehen, als ich ihre Rückseite sah, fielen mir keine Fragen mehr ein, warum können Frauen einfach nicht aufhören sich so zu bewegen daß Männer auf abwegige Gedanken kommen.
Mike: Ähm, wovon leben sie eigentlich wenn ich mir die frage erlauben darf.
Bellemy: Unser Vater hat uns seine Anteile an ein paar Betrieben im Süden hinterlassen, wir kommen ganz gut zurecht.
Mike: Das sieht man.
Bellemy: Dafür ist man aber auch ständig von einem halben dutzend Verehrer umgeben, die einem erzählen, wie hübsch man ist, nur weil sie sich das alles hier unter den Nagel reißen wollen.
Mike: Dabei müssen ihre Verehrer nicht einmal lügen.
Bellemy: Sind sie etwa auch auf der Suche nach einer reichen Frau.
Mike: Man könnte glatt auf den Geschmack kommen.
Mike: Wir waren inzwischen auf einer lauschigen kleinen Lichtung angekommen.
Bellemy: Seien sie vorsichtig mit dem was sie sagen.
Mike: Warum.
Mike: Als Antwort hörte ich wie die Druckverschlüsse an ihrem Kleid auseinander klickten, ich zog sie zu mir herüber und küsste sie, dieser Kuß war wie geschmolzene lava, ich konnte sie nicht von mir stoßen und ich wollte es auch nicht mehr, wir waren allein, nur noch das Geräusch unseres heißen Atems, irgendwann öffnete ich wieder die Augen.
Mike: Schwindlerin, du bist nicht Ester, du bist Marry.
Bellemy: Wie hast du das bloß raugekriegt.
Mike: So viel ich sehe, ist da weit und breit kein erdbeerfarbenes Muttermal.
Bellemy: Oh baby, ich wußte es doch du würdest es dir nicht nehmen lassen selbst nachzuschauen.
Mike: Das match war fast vorbei als wir zurückkamen, Charlotte saß immer noch auf ihrem Platz, nur war jetzt ein smarter Jüngling neben ihr, mit dem sie offensichtlich in ein intensives Gespräch verstrickt war, ich wollte gerade meinen Gefühlen freien lauf lassen, als aus dem Haus ein Schreien erklang, daß so schrecklich und mark erschütternd war, daß alle anwesenden erstarrten, ich rannte sofort zum Haus und fand das Hausmädchen am oberen Treppenabsatz, ihre schreckensgeweiteten Augen wiesen auf eines der Zimmer, es war die Garderobe, ich wußte, was mich erwartete, als ich den Raum betrat, auf dem Boden lag Mirna, und in ihrer Brust klaffte das Loch einer 45er.
Manning: Sie wollte sich doch nur kurz ein Aspirin holen.
Mike: Jetzt ist sie tot, und ich hab mit den Killer hier irgendwo direkt vor meiner Nase.
Mike: Es war p***ert, während ich mit Marry im Wald gelegen hatte, der Mörder hatte wieder seinen Schalldämpfer benutzt.
Mike: Schaumal Charlotte was ich bei Mirnas Leiche auf dem teppich gefunden habe.
Mike: Ich gab ihr den Umschlag, in dem ich das Pulver mit den Händen hineingekehrt hatte.
Manning: Es ist Heroin.
Mike: Es ist das gleiche zeug das die polizei auch bei Eilein gefunden hat.
Manning: Vielleicht hat Mirna wieder damit angefangen.
Mike: Das glaub ich nicht, sie hat es gefunden, wahrscheinlich in der Gardarobe, und der Killer hat sie dabei überrascht.
Manning: Ist dir sonst noch etwas aufgefallen.
Mike: Nein, oder doch, unter Mirnas Fingernägeln hatte ich rote Wollfasern entdeckt, aber irgendetwas hielt mich davon ab, es Charlotte zu sagen. Es war weit nach Mitternacht als ich Charlotte vor ihrem Haus absetzte, sie hatte immer noch Tränen in den Augen, verständlich, sie hatte Mirna gemocht, ich war den Tod gewöhnt, aber ihr mußte das ganze wie ein Alptraum vorkommen, wir küssten uns zum Abschied, dann sah ich ihr nach, wie sie zu ihrer Tür ging, ihr roter Mantel leuchtete in der Dunkelheit, sie drehte sich zu mir um.
Manning: Möchtest du nicht doch noch mit hinaufkommen.
Mike: Hatte ich Pat zuletzt doch geschlagen und ich war glücklich darüber, glücklich, wie könnte ich nur so glücklich sein, zu viele Menschen waren gestorben, ich mußte der Sache ein ende bereiten, jetzt oder nie.
Mike: Ja, Charlotte, warum nicht.
Mike: Ich setzte mich in den Sessel am Fenster und wartete, bis sie mit dem Eis aus der Küche zurückkam, dann sah sie die Magnum in meiner Hand, sie zielte genau auf ihren Bauch, selbst unter dem makeup konnte ich sehen, wie ihr die Farbe aus dem Gesicht wich.
Mike: Es hat kein zweck mehr Charlotte, ich weiß alles.
Mike: In ihren Augen spiegelte sich Verwirrung, niemand außer mir hätte bemerkt, daß sie schauspielerte.
Mike: Angefangen hat alles mit deinem Job, die Leute sind zu dir gekommen, weil sie deine Hilfe brauchten, und du hast ihnen geholfen, in dem du ihnen Drogen gegeben hast, sie wurden von dir abhängig und du hast mächtig abk***ert, über deine Praxis bist du zunächst problemlos an das Zeug rangekommen, aber allmählich gabs Probleme mit dem Nachschub, da lerntest du George Kalecki kennen, gerade zum richtigen Zeitpunkt, während deiner Hypnosebehandlung, vermutlich bist du eine Meisterin darin, hast du jedes schmutzige Detail seines Lebens ans Licht gebracht, damit hattest du ihn in der Hand, und von nun an sorgte er für den nötigen Nachschub an Drogen.
Mike: Ihre Augen waren angstvoll geweitet ich konnte förmlich sehen wie ihr verstand auf Hochtouren lief, sie suchte nach einem Ausweg und schließlich hatte sie ihn.
Mike: Die Informationen die du über Kalecki hattest hast du alle in einem Schließfach gesammelt und der Schlüssel war zuhause bei dir versteckt, wie ist Eilin nur in den Besitz dieses Schlüssels gekommen, ich habe lange drüber nachgedacht und es eigentlich erst heute kapiert, mußtest du in letzter zeit deinem Mädchen nicht dauernd frei geben, weil seine Mutter krank ist, da warst du froh, als dir von Mirna Eilin als Putzfrau empfohlen wurde und Eilin die von Kalecki vielleicht sogar dafür angeheuert war, entwendete den Schlüssel.
Mike: Der Schrecken war aus ihr gewichen und an seine Stelle trat etwas anders, jetzt kam es, der Ausweg.
Mike: Eilin wollte aussteigen und Kalecki drankriegen, deshalb hat sie Jack kontaktiert, wenn Kalecki auffliegen würde, würdest du auch auffliegen, also mußtest du handeln, nachdem dich dein Hausmädchen ins Bett gebracht hatte, bist du wieder aufgestanden und zu Jack zurück, dann hat du ihn im Schlafzimmer erwischt.
Mike: Ihre Hände glitten langsam an ihrem Körper entlang und umfaßten ihre Brüste, dann tasteten sie nach den Knöpfen ihrer Bluse, sie sprangen auf, einer nach dem anderen.
Mike: Damit hatte das Morden noch lange kein ende, denn George Kalecki blieb ein Unsicherheitsfaktor, also war er der nächste, aber du hast ihn verfehlt, er konnte der Polizei natürlich nicht sagen, daß du auf ihn geschossen hast, sonst wäre er ja mit aufgeflogen, aber an dem Morgen im Park, als ich dachte Kalecki, hätte es auf mich abgesehen, da hat er in Wirklichkeit auf dich gezielt um sein Problem auf diese weise zu lösen.
Mike: Die Bluse rutschte über ihre Schultern zu Boden, sie trug keinen Büstenhalter, ihre Brüste, ihre festen, einladenden Brüste, reckten sich mir entgegen.
Mike: Dann kam Eilin an die Reihe, das war an dem Abend nach unserem ersten Kuß, erinnerst du dich noch.
Mike: Sie öffnete den Reißverschluß ihres Rocks, ganz langsam, um dabei die maximale erotische Wirkung zu entfalten, schälte sie sich aus dem Rock, jetzt blieb nur ein winziger Slip.
Mike: Du hast Glück gehabt, immer Glück, auch bei dem Mord an Mirna, ihr wart vor dem Tennisspiel in ein ernstes Gespräch verwickelt, dabei muß dir klar geworden sein, daß Myrna Verdacht geschöpft hat, sie ging dann hinauf ins Haus, aber nicht um sich ein Aspirin zu holen sondern um einen Beweis zu finden, und den hat sie in der Tasche deines Mantels gefunden, ja.
Mike: Ihre Daumen schoben sich unter den Bund ihres Slips.
Mike: Dabei hast du sie überrascht, du hast sie erschossen, und versucht so gut es ging das verstreute Heroin zu beseitigen, dann hast du ihr deinen Mantel aus den toten starren Händen gerissen und dabei sind die roten Wollfäden unter ihren Fingernägeln hängengeblieben.
Mike: Dann stieg sie so graziös aus dem Höschen wie Venus aus dem Bade, sie war eine echte Blondine.
Mike: Nein Charlotte, kein Gericht würde dich je so verurteilen können, viel zu viel Indizienbeweise, deine Alibis waren zu perfekt.
Mike: Langsam, ganz langsam, kam sie auf mich zu.
Mike: Jetzt bin ich der Richter, und ich muß ein Versprechen einlösen, so schön du bist und so sehr ich dich fast geliebt hätte, ich verurteile dich zum tode.
Mike: Der Duft, den sie verströmte, war atemberaubender als jedes Parfüm, sie war perfekt, sie streckte ihre Arme nach mir aus und wollte mich umarmen, das donnern meiner Magnum erschütterte den Raum, Charlotte taumelte zurück, einen moment später und sie hätte mich mit ihrer 45er die hinter mir auf der fensterbank in griffnähe lag getötet, aber ich war ihr zuvorgekommen, fassungslos starrte sie mich an.
Manning: Wie konntest du nur.
Mike: Mir blieb nur noch ein Augenblick, aber ich schaffte die Antwort gerade noch.
Mike: Es war leicht.
Mike Hammer (Privatdetektiv): Jürg Löw
Velda (seine Sekretärin): Lisa Adler
Charlotte Manning: Caroline Schreiber
Pat Chambers: Justus Fritzsche
George Kalecki: Horst Mendroch
Marry Bellemy: Myriam Gurland
Bobo Hopper: Steffen Schult
Ed McBain
Donnerstag, 28. August 2025 09:24
Stirb Kindchen stirb
Stirb Kindchen stirb (BR/WDR 1992)
Kriminalhörspiel aus dem 87. Polizeirevier (von Franz Maria Sonner) nach dem Roman Lullaby von Ed McBain
Sprecherin: Mit Detective Steve Carella dem gründlichen.
Carella: Nochmal von vorne, minute für minute, also du steigst die Feuerleiter runter, was siehst du, was hörst du, ich will alles wissen.
Sprecherin: Detective Bert Kling dem Knallharten.
Kling: Oh mann als Cop bist du hier nur das Arschloch.
Sprecherin: Detective Meyer Meyer dem gemütlichen.
Meyer: Ich hab hier ne Hundemarke, Detective Meyer wau wau.
Sprecherin: Der aber auch anders kann.
Meyer: Hör mal zu du Kinderschänder, du verschaffst mir den Aufenthaltsort von Martin Proctor oder ich laß dich hochgehen ist das klar.
Sprecherin: Und Detective Ollie Weeks dem Witzbold.
Weeks: Und denk an die vier großen w, nach dem wo und dem was jetzt das wer und vor allem das wie, hehehe.
Radio: Happy New Year leute, hebt das Glas, amüsiert euch und tanzt, unser junges Jahr ist genau 1 Stunde 15 min alt, jawohl 1 uhr 15 und ihr hört die After Midnight Show in Radio BX Isola und hier baby, hier ist eine ganz heiße Nachricht von einer aufregenden Frau, und sie geht an dich detective Steve Carella.
Carella: Seid doch mal still.
Radio: Ja wo immer du bist, was immer du tust, denk daran, deine Frau die dich liebt und ihr Name ist, du weißt es, denn es kann nur eine sein, deine Frau Teddy, prost Neujahr Steve und auch an euch Jungs vom 87 Polizeirevier hier in Isola, an die detective Bert Kling, Meyer Meyer und Ollie Weeks, die folgende Nummer ist nur für euch Jungs, only you.
Only you...
Proctor: Fuck, ja was haben wir denn da, die Möpse, 50, 20.
Shirley: Oh nimm die hand da raus, du Ferkel.
Proctor: Holy shit.
Shirley: Tony, rat mal, was ich jetzt mache.
Proctor: Pfoten hoch, und weg von der Tür.
Shirley: Ah.
Proctor: Schnauze.
Tony: Um himmelswillen, Shirley was ist denn.
Proctor: Bleib stehn, verdammt noch mal, bleib stehn, ich leg sie um.
Halt deine gottverdammte Schnauze.
Komm laß doch, mach nicht so.
Proctor: Ab ins Bad mit euch.
Frau: Halt die Schnauze, du versoffenes Loch.
Radio: Ihr hört die after midnight show auf Radio Isola.
Ah ah.
Fucking ***s.
Scott: Lorraine wo steckst du, habt ihr lorraine gesehen, lorraine, lorraine bist du das.
Lorraine: Pst.
Scott: Ich dachte schon.
Lorraine: Ich hätte dich verlassen, bringst du mich dann auch um, Scott.
Scott: Ich.
Allan: Mr Hodding, alles in ordnung da oben, Mr Hodding.
Hodding: Oh ja Allan, danke, Susan ist ok, ruhigen dienst und prost neujahr noch, ich geh wieder feiern.
Allan: Moment noch, Mr Hodding, ich hab noch einen guten.
Hodding: Einen was.
Allan: Spot, vielleicht können sie ihn gebrauchen, also sitzt einer mit ner flasche und aufgeknüpfter hose im sessel, hinter ihm aus dem schlafzimmer sieht man ne blaue Nonne, knöpft dir einmal die blaue Nonne vor, gut was können sie haben mr hodding
Hodding: Danke, lunar ist leider kein Kunde von uns.
Allan: Verdammich, Allan, das ist ein guter, hahaha, du Allan, ich brauch eiscube und dann knöpf ich mir Laura vor.
Hammond: Oh shit.
Baby: Ah.
Annie: Peter bist du das, Peter, wer sind sie, was wollen sie, ah ah ah.
Radio: 8 Uhr midnight, ich bin immer noch da, ihr seid auch noch da, hervorragend, radio px isola.
Mann: Du alte Schlampe, mach diese gottverdammte Tür auf oder ich trete sie ein.
Gayle: Wird das heute noch was mit der Tür.
Hodding: Moment Gayle, einen kleinen moment noch, ja, ich hab einen sitzen, aber schließlich ist das ja eine ganz besondere nacht, nicht wahr, Annie, wir sinds, Annie wir sind zurück, Annie.
Gayle: polizei, polizei, polizei
Carella: Ich bin det. steve carella, erzählen sie ihre geschichte nochmal, mr hodding
Meyer: ok hast du sie, dann schreib, anni flinn, babysitterin, 16 jahre alt, aufgefunden in der mitte des korridors, Bluse zerfetzt, Rock bis zum Arsch hochgestreift, Messer in der Brust.
Sie ist tot.
Meyer: Erschossen ja.
Arschloch.
Carella: Mr Hodding.
Hodding: Ja moment, kann mich noch nicht konzentrieren.
Meyer: Messer in der brust, tod amtlich festgestellt vom Gerichtsarzt Dr Turner.
Hodding: Darf ich mir eine anzünden.
Meyer: Jetzt das baby, hast du es.
Carella: Ja bitte Mr Hodding.
Meyer: Name Susan Hodding alter 6 Monate, Gesicht blau, wahrscheinlich erstickt, tot amtlich festgestellt von Gerichtsarzt Dr Turner, neben dem Bett wahrscheinlich von der Decke ein Mobile aus Metallstäben, äh Steve.
Carella: Moment ja, also Mr Hodding.
Hodding: Wir kamen.
Carella: Ja.
Hodding: Wie schon gesagt vor einer guten stunde, halb drei Uhr etwa von der Party zurück.
Carella: Wo.
Hodding: Ein paar Blocks weiter, Ecke 12 und grover.
Carella: Und die Wohnungstür.
Hodding: Abgeschlossen, ich brauchte ne Zeit reinzukommen weil ich ziemlich blau war, nicht wahr Gayle.
Carella: Und dann.
Hodding: Hab ich Annie auf dem Korridor liegen sehen mit dem Messer in der Brust.
Meyer: Steve.
Hodding: Und dann.
Carella: Ja.
Hodding: Susan, das Kissen lag auf ihrem Gesicht, ich habs weggenommen, das Gesicht war ganz blau.
Carella: Können sie bestätigen was ihr Mann ausgesagt hat, Mrs Hodding, Mrs Hodding.
Meyer: Hey Steve was ist jetzt, lassen wir das Messer drin oder wie.
Ah ah.
Radio: Good morning Isola, guten morgen im neuen jahr, 5 uhr und 12 minuten.
Detective Kling, detective Kling, bitte kommen auf 3 bitte kommen.
Kling: Ich kündige.
Radio: Und er wünscht sich, was wir alle uns wünschen, a wonderful world.
Was ist los, verdammt Bert was ist eigentlich los, gib doch mal ein lebenzeichen.
Kling: Äh ja hier detective Kling, ich höre.
Hast du den Arsch endlich hochgekriegt, du Penner, schalt auf 3, da gehts weiter.
Kling: Ok detective Kling auf 3.
Also an der Kreuzung concorde und dow street, muß direkt vor deiner nase sein, sollen drei schwarze einen puertorico mit baseballschläger prügeln.
Kling: Na wer sagts denn.
Ah.
Kling: Polizei aufhören auseinander, schmeiß das ding weg.
oh.
Kling: Hank schmeiß das ding weg.
Hey laß los, laß das.
Kling: Schmeiß weg sag ich und jetzt schön die Pfoten auf den Kopf, hol nen Krankenwagen.
Herrera: gracias ***ada.
Carella: Polizei aufmachen, polizei.
Shirley: Jaja Mann was ist denn schon wieder los, das hatten wir doch schonmal, ihr nervt.
Carella: Detective Carella von 87 Revier, Mrs Unger, ich hab ne scheiß nacht hinter mir, könnte gut sein, daß mir bei so einem ton der geduldfaden reißt.
Shirley: Hör mal zu Schätzchen, wir sind heute nach ausgenommen worden und ihr wißt alles von uns um eure gottverdammte Pflicht zu tun unsere geklauten Sachen wieder beizuschaffen klar.
Carella: Ein Einbruch hier im 6. Stock, wer hat ihn aufgenommen.
Shirley: So ein Lockenköpfen, Willis oder so.
Carella: Willis, aha ok Mrs Unger, jetzt versteh wir uns, ich bin wegen des Doppelmordes bei Hoddings im vierten hier.
Shirley: Was.
Carella: Vielleicht besteht ein Zusammenhang, kann ich jetzt reinkommen.
Radio: Bleibt sauber.
Carella: Nein.
Meyer: Hier, Liebesgrüße vom Labor, Steve.
Carella: Und erzähl schon.
Meyer: Moment
Was hast du denn da für ne Puppe Ollie.
Weeks: Ne gelbe, ne gelbe *** ohne bockschein.
Und wer sagt, daß sie eine ist.
Weeks: Ich sage das.
Meyer: Die Werkzeugspuren am Fenster im 4 und 6 Stock sind nicht identisch.
Carella: Was sagt uns das.
Meyer: Nichts, kann aber trotzdem dieselbe Person gewesen sein.
Carella: Jaja.
Weeks: Also unterstellen wir mal Mädchen du möchtest weiterhin diese Bar in unserem Revier frequentieren, ja dann soltest du den Detektiven dieser schönen Stadt gegenüber ein gewisses Entgegenkommen zeigen, und mach ich mich verständlich Schätzchen.
Carella: Komm weiter.
Meyer: Sie haben Annie Flinn abgesaugt und Schamhaare einer anderen Person gefunden.
Carella: Und Sperma.
Meyer: Auch das, warte mal.
Hey Bert, hat dich der Doc wieder auf freien Fuß gesetzt.
Kling: Schon rasiert heute, tag Ollie.
Weeks: Spuck doch mal durch die Zahnlücke, Bert, Treffer.
Kling: Na Stevie, Meyer.
Meyer: Hi Bert, täusch ich mich oder ist bei dir im Mund bißchen luftiger geworden.
Kling: Paß auf, ich könnt immer noch in deinen feisten Arsch beißen du.
Carella: Was machst du für ne scheiße.
Kling: Was heißt hier scheiße.
Carella: Bert hör zu, hast du ne Aussage von dem Puertoricaner.
Kling: Ja natürlich nicht, der Spiekman, liegt doch im Krankenhaus, hängt an Schläuchen, da ist er auch gut aufgehoben, Stevie, die Sache ist doch klar oder.
Weeks: Vorsicht, Carella ist ein Itaker.
Carella: Bert, du hast zwei schwarze über den haufen geschossen und ich rate dir eine Aussage beizubringen, die deine bestätigt ok.
Kling: Ok ok ok kannst du haben, als cop ist man hier wirklich nur das ***.
Carella: Also was weiter.
Meyer: Sie haben frisches Sperma in ihrer Scheide gefunden, aber es hatte sich schon im Uterus und Eileiter ausgebreitet.
Carella: Das heißt.
Meyer: Daß Annie einen Orgasmus hatte, sonst würde die Ausbreitung bis zu 6 Stunden dauern.
Carella: Ja und, die Bluse war zerrissen und der Rock hochgestreift, das paßt auf ihren Exfreund Scott Handler.
Meyer: Das glaub ich nicht, Annie ist ich meine war 16, Scott Handler ist 18, sie gibt ihm den Laufpass ok aber die drohung sie umzubringen, das war doch nur heiße luft.
Carella: Annies vater steht zu der Aussage.
Meyer: Na und, ein teenie im liebesschmerz.
Carella: Wir sollten Scott Handler trotzdem sehen ja, und sonst irgendwelche verwertbare Fingerabdrücke.
Mayer: Nur die von Annie auf dem Messer, das Messer gehört zum Haushalt der Hoddings, eine Gelegenheitswaffe.
Carella: Gut gut gut gut.
Weeks: Gottverdammtescheiße, warum sagt du nicht gleich, daß du von Henry zu kommst los los verpiß dich, raus hier.
Meyer: Guck mal Treffer, zum schluß noch ein Treffer, das Labor hat die Finger-abdrücke auf dem Fensterbrett der Ungers im 6 Stock identifiziert.
Carella: Und wer ist es.
Meyer: Martin Proctor alias Snake alias Mr Smith, ein Junkie und Dopedealer.
Carella: Oh je kann es denn nicht mal ein einbeiniger Albino mit Versetzstimme oder sowas sein.
Meyer: Laß mal Steve, ich hab da ne Idee, Fats Donner ist uns noch was schuldig.
Donner: Snake, Mr Sniff, Dr Proctor, logo kenn ich, werf mir mal das Handtuch für meine Füße rüber, Meyer.
Meyer: Hier.
Donner: Danke.
Meyer: Und wo find ich ihn.
Donner: Du mußt mir nur sagen, welchen der 800 snakes du meinst, da fällt mir ein, im moment nennen ihn sie seine Freunde Rambo und er lebt unter dem Namen Smith in irgendeinem Hotel.
Meyer: Hör mal zu, du kinderschänder, du verschaffst mir den Aufenthaltsort von Martin Proctor oder ich laß dich hochgehen, klar.
Brenda: Hi, ich bin Brenda, was kann ich dir bringen.
Kling: Nett, nett, Brenda, also ich brauche eine große Diätcola mit Eis, ein Thunfisch-sandwich mit Majo, Gurke und Tomate ja und 2 Jellydonatus.
Herrera: Buenas noches, sie gestatten Senior Kling.
Kling: Ja du sitzt ja schon.
Herrera: Eh kaffee.
Brenda: ok
Kling: Sagt mal was soll eigentlich dieses Versteckspiel hier, Herrera, warum kommst du nicht zu mir aufs Revier.
Herrera: Hör zu Kling, ich hab beschlossen, ich helf dir.
Meyer: Komm stecks dir in den ***, vor 2 tagen hätt ichs gebraucht, jetzt ist die sache gelaufen.
Brenda: So laß es dir schmecken, ich hab dir 3 Donatus mitgebracht, wir haben gerade die aktion 3für2 laufen.
Kling: Super super.
Herrera: Hey die Sache fängt es an, ich kann dir ein dickes Ding zuschieben.
Kling: Also mir genügt das dicke Ding hier zwischen den Zähnen.
Herrera: Paß auf, die Nigger, die mich plattmachen wollten, das waren Jakies, eine jamaikanische gang, die größte mann, Drogen Mädchen Waffen, kennst du Spengler.
Kling: Na klar.
Herrera: Größer, kennst du Schauer.
Kling: Hm.
Herrera: Noch größer.
Kling: O und wie nennen sich deine schwarzen wunderboys.
Herrera: Hey langsam.
Kling: Hör zu, Herrera, ich stopf jetzt noch diese Donats rein und dann bin ich weg, ist das klar.
Herrera: Langsam mann langsam, paß auf, am 23 Januar kommt hier ein Schiff an unter irgendeiner Flagge von Skandinavien mit 100 kilo koks an bord, paar kilo von dem dope das tun die weg für test von qualität und wenn das gut geht, ja die jakies geben 1 mio dollar.
Kling: So und kannst du jetzt deine ganze story vielleicht noch als reaggie singen, das kommt irgendwie besser, sag mal Herrera was wilst du eigentlich vor mir.
Herrera: o gott, sag mal begreifst du das nicht, Kling, die jackis wollten mich umlegen weil ich von der sache weiß, paß auf, ich geb dir ne chance, ja, ich biet dir die riesen sache, 100 kilo dafür krieg ich personenschutz.
Kling: Ok kriegst du, bis nächste Woche teilst du mir mit, wo und wie die Sache über die Bühne geht, ja und dann verhandeln wir vielleicht neu über deinen Beschützer, bis dahin Hals- und Beinbruch Herrera, sie waren absolute superklasse baby.
Herrera: scheiß bulle.
Carella: Ja bitte, ich brauch noch nen Kaffee, also drei Schienen, verstehen sie, die erste, Einbruch Vergewaltigung oder beides, die Morde sind da nur der Nebeneffekt, die zweite, jemand wollte Annie aus dem weg haben, dann ist der Mord an Susan nur eine folge davon, der Einbruch läuft separat, jetzt die dritte schiene, der Mörder wollte das Baby töten.
Hodding: Ein 6 monate altes Kind, warum denn.
Carella: Will ich ja von ihnen wissen, war mit Susan irgendwas besonderes.
Hodding: Nein, das, ach was, Unsinn.
Carella: Was.
Hodding: Wir haben Susan adoptiert.
Carella: Und das sagen sie mir erst jetzt, wer sind die leiblichen Eltern.
Hodding: Weiß ich nicht, darf ich gar nicht wissen, ist bedingung bei cooper andersen, der Agentur mit der wir das abgeschlossen haben.
Meyer: Ahoi schwester, arbeitet Lorraine Greer hier an bord.
Lorraine: Sieht nicht so aus als wären sie mit ihr verabredet.
Meyer: Ich hab hier ne Hundemarke, detective Meyer wau wau.
Lorraine: Und wen wollen sie anpinkeln.
Meyer: Lorraine, ich suche Scott Handler.
Lorraine: Kenn ich nicht.
Meyer: Mach keine Dummheiten, Lorraine, Falschaussagen kommen teuer, er ist 10 Jahre jünger als du, ok wen kümmerts, aber die Morde.
Lorraine: Annie und das Baby, Scott hat damit nichts zu tun.
Meyer: Wenn er ein Alibi hätte.
Lorraine: Für wann.
Meyer: Anders rum, wo war er in der Silvesternacht.
Lorraine: Ok raus damit, was er vor Mitternacht gemacht hat, weiß ich nicht, und dann waren wir zusammen, von halb eins bis mindestens 4 Uhr.
Meyer: In Ordnung das genügt, sag Scott, er ist aus dem Schneider.
Nellie: Steve, ah da bist du ja, ok Steve wir sind hier komplett, Bezirksstaatsanwalt Bobby Mcananam, sein Assistent Ralf Riegelburger und ich, ich stell dich auf Konferrenz, schieß los Steve.
Carella: Danke Nelly, hi Bobby hi Ralf.
Ralf: Hi Steve, denk an die Baseballkarten.
Bobby: Hi.
Carella: Das mit den Karten geht klar Ralf, ok es geht um den Fall Susan Hodding und Annie Flinn.
Bobby: Irgendwelche Fortschritte.
Carella: Wir reißen uns den Arsch auf Bobby, mehr ist im moment nicht drin ok.
Bobby: Bullshit.
Carella: Ich versteh Bobby so schlecht.
Nellie: Bobby will daß du uns sagst worum es geht, Steve.
Carella: Also, Susan Hodding ist adoptiert worden über die cooper anderson agentur, wenn Susan vorsätzlich ermordet worden ist, dann hat das vielleicht was mit ihren leiblichen Eltern zu tun, ich brauche eine gerichtliche Verfügung um an die Namen zu kommen.
Bobby: Er soll sich ver***n.
Carella: Noch mal Bobby.
Nellie: Bobby meint daß eine solche Verfügung nur ausgeprochen werden kann, wenn gefahr im verzug ist.
Carella: Das ist es doch was ich meine, daß für die leiblichen Eltern gefahr an leib und leben bestehen könnte.
Ich hab Fats Donner am Telefon mit ner heißen Information sagt er, nur an dich.
Carella: Um das rauszukriegen brauch ich die Namen klar moment mal hau ab mit dem scheiß, ich hab die ganze staatsanwaltschaft am anderen ende, ich bin wieder da.
Nellie: Reg dich ab, Steve, Bobby sagt, er hat es nicht so gemeint, du bekommst deine Verfügung, nächste Woche.
Carella: Ich brauch sie jetzt.
Nellie: Bobby sagt es ist ok du bekommst sie nächste Woche, machs gut Steve.
Carella: ***t euch ins knie.
Ich stell fats donner durch.
Carella: Wichser.
Donner: Bist du noch dicht, Carella oder was ist los, wenn du was von mir wissen willst andern ton ja.
Carella: du bist in der falschen Vorstellung, tschuldige, was gibts.
Donner: 1146 park steet, apartment 34, alles klar.
Meyer: Aufmachen Proctor polizei.
Proctor: Oh scheiße.
Meyer: polizei.
Proctor: Die gottverdammten Bullen, wo ist mein wumme.
Meyer: Tritt sie ein Bert.
Proctor: Ich komm sofort, ich noch unter der Dusche, ich bin nackt.
Kling: Das halten wir schon aus, wir haben nämlich starke nerven, wir haben bloß keine geduld, ist das klar mann.
Proctor: Ich komm doch gleich, sofort jungs.
Carella: Hey wohin snake, handtuch vergessen, runter von der leiter und rein mit dir.
Kling: Hände hinter den kopf, und da rüber an die wand.
Proctor: Ihr meint es ernst was.
Carella: Bitterernst, snake.
Proctor: Nen mord laß ich mir nicht anhängen von euch.
Kling: Steve gib mir ne viertel stunde du und er wird singen wie ein chorknabe.
Proctor: Ich hab doch alles gesagt, ich hab doch alles gesagt.
Carella: Noch mal von vorn.
Proctor: Oh mann.
Carella: Minute für minute, also du steigst aus dem Fenster, die Feuerleiter runter.
Proctor: Ja die Feuerleiter runter.
Carella: Was sieht du, was hört du
Proctor: Ich steig runter, überall wird gefeiert, ich hör musik, ach ja im vierten wird gerammelt.
Weeks: Nur zu, nur zu, und denk an die großen 4 w, nach dem wo und dem was jetzt das wer und vor allem das wie.
Carella: Hirnschiß oder was Ollie, hau ab wir sind mitten drin.
Weeks: der Stik wärs nur gewesen, am Telefon für Bert, aber bitte.
Kling: Herrera, das in mein Mann, den nehm ich mir selbst, wo ist er.
Kanal 5.
Carella: Schau mich an snake.
Proctor: Bitte tun sie mir nichts chef bitte.
Carella: Ach was, wer wir denn, bist ein guter Junge wenn deine Geschichte stimmt, und das kriegen wir raus, verlaß dich drauf.
Proctor: Ich hab ein alibi, chef, fragen sie games, er hat mir hinterher im eagel noch ein röhrchen crack verkauft, fragen sie ihn.
Herrera: Ja hallo Kling, hören sie, küßchen von consuelo, meinen freund kling, geht uns hervorragend, dank ihrem gorilla, also zur Sache, kling, ich hab da noch zu tun, ok sie kennen die leere Baracke bei el camino real, dort wird der deal über die Bühne gehen, freitag abend 8 uhr, laß doch mal komm, der Stoff kommt aus Kolumbien und wird in Florida auf ein Schnellboot umgeladen, die Jackies und die Columbianer haben vereinbart, daß zwei von jeder Seite die Sache durchziehen.
Mit den müssen sie doch klarkommen, mensch Kling.
Kling: Oh da freu ich mich aber schon drauf, hast du alles mitgekriegt Ollie.
Weeks: Bin ich taub.
Hat jemand Steve gesehen, Post von Bobby.
Kling: Bei der Vernehmungszelle, also wie ist denn deine geschätzte Meinung Ollie.
Weeks: Der Hurenbock lügt, kein wort wahr, wenn überhaupt, dann machen so einen großen deal keine jackies, 100 kg, Bert 100 kilo, jackies handeln mit nem pfund, so nen deal macht hier nur einer, und das ist henry zu.
Bidubidu.
Weeks: Ach halt die Schnauze hinten, ich sag dir nur eins, der spick ja, der will selber so ein ding drehen oder er versucht irgendwo aufzuspringen oder arbeitet für ne ganz andere gang oder.
Kling: Quack quack quack du bist vielleicht ein klugscheißer Ollie mit maul so groß wie ochsenfrosch.
Carella: Ärger oder was, egal prügeln könnt ich euch hinterher, ich brauch dich Bert, du fährst zu cooper anderson und besorgst mir den namen von susans leiblichen eltern, hier ein sesam öffne dich.
Meyer: Unangenehm für sie Hodding, ich habe mich eingehend mit All, dem Portier unterhalten, sie waren in der Wohnung.
Hodding: Ich ja.
Meyer: Soll ich raten was sie da getrieben haben, es war nicht zu überhören, der Laborbefund sagt, daß in Annies Scheide Sperma war, ihr Sperma Hodding.
Hodding: Detective Mayer sie müssen verstehen.
Meyer: Ich versteh nur Verführung Minderjähiger, das Mädchen war gerade mal 16 Jahre alt.
Hodding: Sie wollte es genauso wie ich, es war nicht das erstemal.
Meyer: Du gottverdammter Drecksack du.
Hodding: Ich hab Annie geliebt, ich hab sie wirklich geliebt.
Meyer: Ich nehm dich mit aufs Revier und dreh durch die Mangel.
Hodding: Warum solllte ich denn meine Tochter umbringen, sie Idiot, warum denn, warum sollte ich Annie umbringen, nennen sie mir einen, nur einen einzigen Grund.
Frau: Eins zwei drei vier, jawohl weiter, mehr Schwung, wunderbar, nein Schluß Schluß aus Pause, so geht das doch nicht, Herzchen du bist einfach zu pummelig, Luisa soll dir ein neues Kleid verschaffen.
Carella: Detective Carella, guten Tag Mam, oh, äh hallo ich äh Mrs Monroe ich äh
Frau: Brauchen sie einen souffleur oder was ist.
Carella: Wo finde ich Joyce Chapman.
Frau: Nicht da, junger Mann, verreist, ja, fragen sie doch Angela Quist dahinten, ist ne Freundin von ihr, Angela komm doch mal her, jemand von der polizei möchte dich sprechen, tschuldigen sie mich, ja komm schon herzchen.
Quist: Ich bin Angela Quist, worum geht es.
Carella: Um das Baby, das Joyce Chapman zur Adoption freigegeben hat, können wir uns irgendwo in Ruhe unterhalten.
Carella: Warum.
Quist: Sie wollte nie ein Baby, sie ist begabt, hat ne Karriere vor sich, Abtreibung kam für sie nicht in frage, darum.
Carella: Und der Vater.
Quist: Weiß nicht, daß er es ist, sie hat ihn unten in Langs Disko kennengelernt, ein Seemann, Joyce war besoffen, hat ihn mit nach Hause geschleppt, das war auch schon, am nächsten Tag war er weg, auf See, hat ein Kind aber kein Nachnamen hinterlassen.
Carella: Ist das in Schauspielerkreisen so üblich.
Quist: Was geht denn sie das an, sie war blau, punkt.
Carella: Wer wußte von dem Kind.
Quist: Wußte.
Carella: Tja sie ist tot, ermordet, der Baby Susan Fall wie die Zeitungen sagen also.
Quist: Ja wer noch, Melissa, Joyce Schwester und ihr Mann Dick, sie haben sich rührend um Joyce gekümmert, als sie schwanger war und haben ihr die Agentur verschafft.
Carella: Und wer sonst.
Quist: Ich glaub sie wollte niemand einweihen nicht mal ihren vater.
Carella: Gut, und wo ist Joyce.
Quist: In seattle, ihr vater liegt im sterben, leberkrebs.
Carella: Telefon.
Quist: Weiß ich nicht, aber die Nummer müßte leicht rauszukriegen sein, die Chapmans haben dort ein großes Sägewerk.
Hammond: Joyce, joyce.
Joyce: Ah.
Hammond: Pst ganz ruhig, Joyce, ganz ruhig, jetzt tut es dir leid, daß du dein Baby weggegeben hast, nicht wahr Joyce, sieh mal an, 1 mio dollar hätte Susan geerbt, aber Susan ist tot, Joyce, ich habe sie umgebracht und jetzt werde ich dich umbringen Joyce.
Ah ah.
Hey Bert.
Ja Vermittlung, Seattle, ja Joyce Chapman, nein nicht wie Charlie, sondern wie Jonny, Chapman ja ich warte.
Weeks: Herrera ist weg.
Kling: Was sagst du.
Weeks: Sammy hats gerade durchgegeben.
Kling: Du ich hau dir die fresse blau wenn du scheiße erzählst.
Weeks: Hör zu Bert, wenn so ein erfahrener cop.
Kling: Ach du Arschgeige du, den kauf ich mir.
Carella: Endlich, ja genau, Detective Carella, Mrs Chapman bitte, wie, was sagen sie, Augenblick mal, Meyer schnell.
Meyer: Ja ich komme.
Carella: Einen moment Mr Hammond, ich stell um, noch mal bitte.
Hammond: Meine Schwägerin Joyce Chapman wurde heute ermordet aufgefunden.
Meyer: Hier spricht Detective Meyer, Mr.
Hammond: Hammond, ich bin mit Joyce Schwester Melissa verheiratet.
Meyer: Ok danke, Mr Hammond, wir sind die zuständigen Beamten, die im Baby Susan Fall, dem ermordeten Kind von Mrs Chapman, ermitteln.
Hammond: Was sagen sie da, Kind von Joyce, sie irren sich, Joyce hatte kein Kind.
Herrera: 5 kg.
50000, ok.
Herrera: Bueno.
Carella: Schaff ihn raus Meyer, ich will mit ihr allein sprechen.
Meyer, komm.
Hammond: Melissa, du verweigerst die Aussage.
Carella: Ach Mr Hammond, das fbi bestätigt, daß die fingerabdrücke auf dem messer identisch sind mit den von Richard Hammond in den Unterlagen der army, danke das wars meyer.
Hammond: Melissa, melissa, das ist ein schmutziger trick, melissa.
Carella: Ihr Mann lügt Melissa, sie wußten von dem Baby und wir haben seine Fingerabdrücke, Melissa, wissen sie, was das bedeutet, warum hat er, Annie, warum Melissa.
Melissa: Das Mobile, er ist gegen das mobile gestoßen, sie hat es gehört und kam ins Zimmer, sonst würde sie noch leben, es ging ja um das Baby.
Carella: Warum.
Melissa: Vaters testament wir wußten daß erstgeborene kind sollte 1mio dollar erben.
Carella: Ahja.
Melissa: Und als Joyce davon erfahren hat.
Carella: Dachten sie, sie würde ihrem Vater endlich doch von Susan erzählen und derhalb mußte sie sterben.
Melissa: Sie hätte Dick hingehängt.
Carella: Jetzt tun wirs.
Chinese: Alles glatt gegangen.
Hä.
Chinese: Soll sagen, viel grüße von adi schuh.
Ah.
Kling: Halt stehenbleiben polizei, ah ich krieg euch noch ihr gottverdammten jeanes auch dich Harry zu, Harrera, hey Joe.
Herrera: Sie geben dir keine reele chance in diesem verfluchten land, kling, auch dir nicht, du kriegst sie nicht, du würstchen.
And when I got to America, I say it blew my mind...
Peter Voss Steve Carella
Jochen Striebeck Meyer Meyer
Michael Mendl Bert Kling
Ralf Wolter Ollie Weeks
Jim Sampson Discjockey
Saskia Vester Shirley Unger
Rufus Beck Martin Proctor
Hubert Mulzer Peter Hodding
Katharina Müller-Elmau Lorraine Greer
Jockel Tschiersch José Herrera
Mogens von Gadow Fats Donner
Ilse Neubauer Nellie
Esther Hausmann Angela Quist
Peter Kremer Richard Allen Hammond
Bettina von Websky Melissa Hammond
Barbara Zahn Gayle Hodding
Robert Flörke Tony Unger
Martina Boette-Sonner Joyce Chapman
Marc Schulze Scott Handler
Bruno W. Pantel Al / Bobby
Julika Blum Annie
Detlef Kügow Arzt
Matthias Klaussner Jamaikaner/Komparse
Fred Maire Ralph
Marina Dietz Chinesin
Hubert Mulzer Chinese
Martina Boette-Sonner 1. u. 3. Frauenstimme
Ursula van der Wielen 2. Frauenstimme
Veronika von Quast 4. Frauenstimme
Christoph Lindert 1. Männerstimme
Detlef Kügow 2. Männerstimme
Julian Richter 3. Männerstimme/Komparse
Bernd Dechamps 1. Polizist
Ilse Neubauer Sprecherin der An- und Absage
Olaf Danner Komparse
Stefan Wilkening Komparse